meine arbeiten entstehen aus »wahrnehmungsabfall«; fragmenten, fundstücken, notizen, skizzen, eintrittskarten etc. mit denen ich täglich umgehe; damit collagiere ich willkürlich und erzeuge damit eine neue wichtigkeit dieser wahrnehmungen. es ist der vesuch, die absichtliche kreation in den hintergrund zu setzen und nur formal zu reagieren.

dabei werde ich natürlich opfer meiner zielgerichteten betrachtung auf das unwesentliche, da ich zwischenzeitlich alles auf verwertbarkeit beurteile, alles als verwertbar betrachte, alles verwerte, in eine neue bedeutung bringe, vielem eine neue wertigkeit gebe.

die betrachtung allein verãndert den gegenstand der betrachtung, und das verãndert wiederum die betrachtung, ein nicht endenwollender prozess.

das ist es, was mich interessiert.

thomas di paolo